Abschlussbericht über den 3. Hedrich World Congress, 26.10.2011 – 28.10.2011, Sanya/China
Neben multinationalen Großkunden wie Siemens, ABB, Toshiba, TBEA und wichtigen Chinesischen Produzenten, konnten auch hochkarätige Fachbesucher aus Japan, Korea und Indonesien begrüßt und über wichtige Entwicklungen informiert werden.
Seit über zwei Jahrzehnten ist die HEDRICH Group bereits im Chinesischen Markt aktiv und unterhält zwei Produktionsstandorte, sowie Vertriebs- und Servicebüros. Trotzdem verbinden viele Kunden den Namen Hedrich hauptsächlich mit Trocknungs- und Isolieranlagen und haben die Entwicklung hin zum Systemlieferanten für Mittel- und Hochspannungs-Anwendungen nicht in vollem Umfang nachvollzogen. Daher zeigten sich einige Teilnehmer auch sehr beeindruckt über diese Informationen und den Zusatznutzen für Produzenten der Elektroindustrie - Beispielsweise werden seit vier Jahren vom Tochterunternehmen Hedrich Winding Systems hoch effiziente Wickelmaschinen für Generatoren- und Transformatorenspulen entwickelt und weltweit vertrieben und seit 2010 hat sich das jüngste Technologie-Start-Up, die Hedrich Core Systems AG für komplexe Blech-Schneide- und Stapelanlagen für Transformatorenkerne, mit rasantem Erfolg etabliert. Großen Anlass zur Hoffnung gibt hier nicht allein der kommerzielle Erfolg, sondern auch die zukunftsweisenden Patente und technischen Fortschritte, um als erster kompletter Systemanbieter der Branche bestehen zu können.
Ein weiteres Highlight bildete der Gastvortrag von Mr. Yong Jing, Deputy Chief Engineer des China Electric Power Research Institute (CSG), in dem er über das Energienetz der Zukunft und weitere technische Entwicklungen auf dem Süd-Ost-Asiatischen Elektrosektor sehr ausführlich berichten konnte.
Natürlich wurde auch der Ausbau der Energie-Infrastruktur als wichtiger internationaler Motor eifrig unter allen eingeladenen Kunden, Zulieferern und Referenten diskutiert. Übergreifend waren sich alle einig, dass sowohl die technischen Entwicklungen, wie auch der Ausbau der Netze nationale und internationale Priorität haben sollten und man sich in regelmäßigen Abständen wieder treffen und in Fachzirkeln austauschen sollte.